KEINE MEHR – ein dokumentarisches Theaterstück über Solidarität
Im Stück „KEINE MEHR” erzählen drei Frauen von Gewalt und ihren eigenen Erfahrungen. Sie sind Überlebende und Expertinnen. Sie sind im Frauenkampf aktiv und arbeiten zum Teil selbst mit Betroffenen, um ihre Expertise zu teilen und anderen Frauen* zu helfen. Ihre Aussagen und Kritik machen sie einem Publikum zugänglich, ohne vielfach in den Medien und in der Politik favorisierte Opfernarrative zu bedienen. “Gewalt ist Gewalt”. Wie diese Gewalt jedoch ermöglicht und eingeordnet wird in einer Gesellschaft, die von Rassismus, Klassismus und patriarchalen Strukturen geprägt ist, ist komplex.
Drei Expertinnen erklärten sich bereit, ihre Betroffenheit, ihren Kampf und ihre Wünsche für ein Performance über Gewalt an Frauen zu thematisieren und zu dokumentieren.
Das Treffen zwischen den Protagonistinnen bildete das Fundament des Stücks “KEINE MEHR” von der Bühne für Menschenrechte. Die Performance ist wie ein intensives Gespräch: mal vertraut, mal fremd, mäandernd, abgehackt, systemisch, anekdotisch. Immer mit einem zugrundeliegenden Aufruf zur Solidarisierung von und mit betroffenen FLINTA, egal wie unterschiedlich ihre Geschichten sind.
Radiotrailer
“KEINE MEHR” feierte am 12. Januar 2022 im SO36 in Berlin Premiere. Auf jede Aufführung folgt ein Publikumsgespräch, in dem lokale Aktivist*innen zu Wort kommen, sich mit den Inhalten des Stückes auseinandersetzen und über ihre eigene Arbeit im Frauenkampf sprechen. KEINE MEHR wird in Kooperation mit lokalen Organisationen im aufgeführt und kann zu Gastspielen eingeladen werden – an jedem Ort.Auf der Bühne stehen drei Schauspielerinnen, denen die Frauen ihre Worte leihen. Die Musik komponiert: DJ Kat Kat Tat (r a n d o m).Hinweis: Im Stück werden keine Tathergänge nacherzählt oder rekonstruiert.
KOOPERATIONSPARTNER*INNEN:
Women in Exile, GKB Bundesverband der Migrantinnen, Wildwasser e.V.
FÖRDERUNG:
Rosa-Lux-Stiftung, GLS Treuhand Fonds, Deutsche Postcode Lotterie, demokratie leben